Jan 23 2011

GRUB Probleme mit unter GRML erstelltem Software RAID

Category: LinuxTuxevara @ 18:31

Im Rahmen des des FTPC Projekts, gab es die eigentlich recht triviale Aufgabe zu erfüllen, das bereits laufende Installationsserver-System von einem alten Laptop auf einen Server im 19″-Gehäuse samt Software RAID-1 zu übertragen. Aus der Vergangenheit wusste ich, dass das mit GRML eigentlich kein Problem sein sollte. Allerdings hat sich seit dem letzten Debian Stable, was die Basis des Installationsservers darstellt, wieder einiges verändert. Man konnte ohne Probleme das Software RAID erstellen und die Daten per Rsync in das entspreche Zielverzeichnis übertragen.

Soweit alles wie immer. Aber dann weigerte GRUB sich installieren zu lassen. Egal was man versuchte, es endete immer in der Meldung “bad file or directory type”. Leider fand sich dazu rein gar Nichts, was auf die Ursache des Problems hingewiesen hätte.

Ich erinnerte mich dann daran, dass ich irgendwann mal das Problem hatte, dass sich die Standard-Inode-Size zwischenzeitlich mal von 128 auf 256 geändert hat, was auch dazu geführt hatte, das man GRUB zwar installieren konnte aber ein Start nicht möglich war.

Also machte ich mich auf die Suche nach einem ähnlichen Unterschied und wurde bei mdadm fündig.

Erst als ich das Software RAID mit

mdadm create /dev/md0 -e 0.90 --raid-devices=2 --level=1 /dev/sda1 /dev/sdb1

,also zwingend mit dem alten Format der Metadaten, erstellt habe, konnte man GRUB auch erfolgreich installieren.

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Jul 04 2010

LVM ein Raid1 unterschieben

Category: Computer,LinuxTuxevara @ 21:33

Ich hab mir mal gedacht, meinen Mediacenter System mit einem KVM Gast auf dem auch dieser Blog läuft, ein wenig ausfallsicherer zu machen. Dazu also vergangene Woche eine gleich große zweite HDD gekauft. Heute habe ich dann endlich die Zeit gefunden, dem laufenden LVM ein Software RAID1 unter zu schieben. Diese Anleitung war dabei sehr hilfreich, auch wenn ein paar Aufrufe an lokale Gegebenheiten angepasst werden müssen (mein Mediacenter läuft z.B. auf Ubuntu). Insgesamt ist es schon erstaunlich wie flexibel Linux beim Umgang mit Block-Devices ist.

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