Jun 04 2013

Windows 8 really sucks hard

Category: ComputerTuxevara @ 16:55

I had the chance to spend some time playing around with Windows 8 for couple of hours today. And shall I tell you something: It sucks even harder than I ever thought it would after catching just quick glimpses in the last months. The whole language and keyboard logic looks completely broken to me. I ended up in so many annoying situations that I stopped counting after a while. How about user management? Using the new shiny interface enforces the creation of a hotmail.com, outlook.com or live.com account. Sorry guys, don’t need and want that. Especially not when only setting up a test machine. Al least using the old Computer Management tool allowed me to get past that step.

I still think the usability of the new interface is horrible with keyboard and mouse. It’s getting even worth when connecting to such a machine through VMWare or RDP, where the mouse isn’t trapped inside the window. It’s mostly the same reasons for which I blame Ubuntu’s Unity that I dislike about the new Windows 8 UI.

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Mar 17 2013

Bitte nochmal zurueck auf Los

Category: Computer,HardwareTuxevara @ 13:40

Wann hat die IT-Branche eigentlich diese unglaublich dumme Entscheidung getroffen, dass jede Soft- und Hardware immer wieder zu Hause anrufen muss um ggf. irgendetwas nachzuladen? Leute, das ist nicht sicher! Zumindest ist mir kein Fall bekannt, bei dem wirklich mal alle Sicherheitsexperten gesagt haben: Jo, so geht’s richtig.

Huwai Hardware steht ja eh im Ruf ein moegliches Einfalltor fuer chinesische Hacker zu sein. Da ist das worueber Heise berichtet ja schon fast zu offensichtlich schlampig. Mit der Aussage “.., dass sie (Huawai Vertreter) davon ausgingen, dass der Update-Server fachgerecht gesichert sei.” (I LOLED!) wird fuer mich nur noch einmal untermauert, wie gering das Gespuer fuer das moegliche Angriffspotential in solch einem Setup ist.

Ach ja noch was: Standardmaessig web-based Provisioning von VoIP-Telefonen anhand der MAC-Adresse zu machen, so wie es SNOM anscheinend tut, ist auch eine saudumme Idee. Hab vor zwei Wochen viel Spass mit einem neuen SNOM-Telefon gehabt, fuer welches es aus unbekanntem Grund schon eine Konfiguration auf dem Provisioning-System gab.

 


Mar 16 2013

My new RSS reader

Category: Android,Computer,LinuxTuxevara @ 16:49

Unnecessary to tell, that I am one of the million Google reader users that is very disappointed about Google’s announcement to shut down Google Reader in a few months. Recalling WHY I love Google reader, it turns out that it’s mainly for one reason: synchronization. I’m used to access an always in-sync list of my feeds from my phone, tablet, laptop or home/work desktop computers. I remember that I tried TTRSS back in the days where I was naively thinking I could live without all the Google services that are so addictive.

After checking Google Play for a TTRSS app and getting a positive response – the TTRSS developer offers an app himself – this seems to become really satisfying. Having some free time today between talks at the Chemnitzer Linux Days, I re-installed TTRSS on my webserver to see if that’s still an option. And let me tell you: IT IS!!!

Installation is smooth if you read the config.php file carefully. I missed that the database server was set ‘pgsql’ by default, which cost me a few minutes wondering about an empty page and no error messages in the logs. After creating a new user and importing my RSS subscriptions exported via Google Takeout I installed the Android app as well. I have to say that to me, the TTRSS app looks even better than Google Reader. BTW: The app is a seven day trial and the unlock costs 1.59 EUR. I think think it’s a fair price for such a good app (Have seen lots of crappy ones for more).

In case I change my mind about TTRSS, I’ll let you know.

UPDATE: Installed the app on my Galaxy Tab 10.1N. It’s awesome!

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Mar 12 2013

Alice IAD 3221 Reloaded

Category: Computer,Hardware,LinuxTuxevara @ 00:34

Nachdem bei mir letzte Woche das Netzteil des Speedport 201 DSL-Modem den Geist aufgegeben hat und ich auf die Schnelle nur das original Alice IAD 3221 an die TAE haengen konnte, um ueberhaupt wieder Netz zu haben, war heute Abend endlich die Gelegenheit zu schauen, mit welchem der hier rumliegenden Geraete ich wieder die Buffalo AirStation mir DD-WRT zu meinem Router machen konnte.

Plan A: Die Samsung 3210 Box, welche eigentlich nur meine TK-Anlage ist, nun als DSL-Modem zu nutzten scheiterte daran, dass einfach kein ADSL-Sync zustande kam. Waere nicht das erste Mal, dass das Modem-Board darin kaputt geht.

Also Plan B: Gucken was man mit dem Alice IAD 3221 noch so anstellen kann. Irgendwie konnte ich nicht glauben, dass die Dinger so unfassbar beschraenkt sein sollen, wie einem das Webinterface versucht weiss zu machen. Nach ein wenig suchen stellte sich heraus, dass das ganze Geheimnis in der versteckten URL: http://192.168.1.1/web.cgi?controller=Internet&action=IndexAccessMode liegt. Dort kann man den Betriebsmodi des IAD umstellen. Der Modus “Modem (1 VC), VoIP over PPPOE” ermoeglicht es, dass IAD als normales DSL-Modem zu verwenden UND gleichzeitig die Alice Telefonfunktion vom IAD selber ueber die zweite PPPOE-Session laufen zu lassen. Letzteres ist nur just for fun aktiviert. Habe die Telefonfunktion noch nie verwendet, da mein eigentlicher Telfon-Anschluss bei Sipgate liegt.

Es gibt uebrigens noch eine Menge mehr solcher versteckter Seiten:

Standard-, Experten- oder Developermodus einschalten
http://192.168.1.1/web.cgi?controller=System&action=IndexAccessConfig

Zwischen “Standart-Installation (PIN)” und “Benutzerspezifische Installation” wechseln
(ja da steht wirklich “Standart)
http://192.168.1.1/web.cgi?controller=Overview&action=IndexPinMode

PIN fuer Standard-Installation festlegen
http://192.168.1.1/web.cgi?controller=Overview&action=IndexPin

IP-Adresse und DHCP-Server Konfiguration
http://192.168.1.1/web.cgi?controller=Network&action=IndexLan

Statische IP-Adressen fuer DHCP-Clients festlegen
http://192.168.1.1/web.cgi?controller=Network&action=IndexStaticDhcp

Statische Routen definieren
http://192.168.1.1/web.cgi?controller=Network&action=actionIndexNewStaticRoute

Uebersicht aktueller NAT-Verbindungstabelle
http://192.168.1.1/web.cgi?controller=Network&action=IndexStatistics

USB-Drucker und -Festplattenkonfiguration
http://192.168.1.1/web.cgi?controller=Network&action=IndexUsbDevices

WebCam-Konfiguration
http://192.168.1.1/web.cgi?controller=Network&action=IndexExtDevices

Betriebsmodi Internetzugang konfigurieren
http://192.168.1.1/web.cgi?controller=Internet&action=IndexAccessMode

Zugangsdaten VoIP PPPOE-Session
http://192.168.1.1/web.cgi?controller=Internet&action=IndexAccessDataVoip

DynDNS-Konfiguration
http://192.168.1.1/web.cgi?controller=Internet&action=IndexDynDNS

DSL-Verbindungsinformationen
http://192.168.1.1/web.cgi?controller=Internet&action=IndexInfoConnection
http://192.168.1.1/web.cgi?controller=Internet&action=IndexInfoAdsl

MAC-Adressen-Filter
http://192.168.1.1/web.cgi?controller=Security&action=IndexMacFilter

Allgemeine Firewall-Einstellungen
http://192.168.1.1/web.cgi?controller=Security&action=IndexSecurityConfig

Paketfilter-Regeln
http://192.168.1.1/web.cgi?controller=Security&action=IndexPacketFilter

URL-Filter
http://192.168.1.1/web.cgi?controller=Security&action=IndexUrlFilter

UPnP-Einstellungen
http://192.168.1.1/web.cgi?controller=Security&action=IndexUPnP

System-Log
http://192.168.1.1/web.cgi?controller=System&action=IndexSyslog

System-Diagnose
http://192.168.1.1/web.cgi?controller=System&action=IndexSystemTest

Sprache aendern
http://192.168.1.1/web.cgi?controller=System&action=IndexLanguage

Zeitserver-Einstellungen bzw. Uhrzeit manuell stellen
http://192.168.1.1/web.cgi?controller=System&action=IndexTime

Firmware-Upgrade
http://192.168.1.1/web.cgi?controller=System&action=IndexFirmware

Aufzeichnen von Datenpaketen
http://192.168.1.1/web.cgi?controller=System&action=IndexDiagnostic

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Dec 30 2012

Der Hobbit – Eine unerwartete Reise

Category: AllgemeinTuxevara @ 11:58

Nachdem ich den Film nun zweimal im Kino geguckt habe, davon zuerst einmal in klassischem 2D und ein Woche später in 3D + HFR + 4K (iSense) ist es Zeit einmal meine Eindrücke zusammen zu fassen.

Vorweg: Ich bin Mittelerde-Fan und liebe dieses detaillierte Tolkin Universum. Somit habe ich wohl ohnehin eine ganz andere Grundhaltung zum Film. Diese mag man evtl. auch brauchen, wenn man die ca. 55 minütige Einführung in die Geschichte und die Hauptcharaktere als nicht zu lang empfinden will. Aber Sie ist nötig um in Mittelerde einzutauchen.

Insgesamt ist die erste Hälfte des Films eher lustig, während die zweite Hälfte durch Action geladene Schlachten glänzt. Es geht jedoch bei weitem nicht so dramatisch und melancholisch wie beim Herr der Ringe zu. Insgesamt erfährt man im ersten Hobbit Film mehr über Mittelerde, die Zeitalter, Rassen und Zusammenhänge derer, als im Buch erwähnt wird. Das erklärt sicherlich auch, warum es insgesamt nötig ist den Stoff auf drei Filme aufzuteilen. Allerdings bin ich mir sicher, dass es Jackson nur so gelingen kann die drei Hobbit Filme in einen schlüssigen Kontext zum Herr der Ringe zu platzieren. Es sind ja ohnehin keine nur für den Film erfundenen Personen oder Ereignisse die auftauchen, sondern diese wurden bereits in anderen Tolkin werken beschrieben und Spieler von Herr der Ringe Online kennen diese Personen ebenfalls.

Die Besonderheit des Films liegt zum Großteil in der verwendeten HFR-Aufnahmetechnik mit 48 statt der üblichen 24 Bilder pro Sekunde. Es benötigt definitiv eine Zeit und man kann das Argument “Das sieht ja wie TV aus” nicht ganz entkräften. Muss man aber auch nicht. Das Gefühl des Ungewohnten ist für mich vergleichbar mit dem Wechsel von EGA- auf VGA-Grafik bei Computerspielen, 50Hz auf 100Hz TV oder SD auf Full-HD. Es ist neu, es ist nun mal nicht das was man erwartet hat, aber ist es dadurch schlechter? In allen Bereichen der Technik erwarten wir doch immer schärfere Bilder, immer mehr Pixel und immer besseren Klang. Warum darf dies nur nicht im Kino passieren?
In meinen Augen hat HFR zwei Vorteile: Es wirkt viel realistischer und zusammen mit 3D treten selbst bei schnellen Bewegungen weniger “Fehlbilder” auf. Das macht mich jedoch immer noch nicht zu einem Fan der 3D Technik und ich könnte darauf auch gerne weiterhin verzichten. Vor allem bei Nahaufnahmen finde ich 3D einfach viel zu anstrengend. Bei Landschaftsaufnahmen, hat es zumindest beim Hobbit den Eindruck der Weite nochmal ordentlich verstärkt. HFR + 4K kann von mir aus aber gerne zum Standard werden. Nach ein paar Filmen wird sich auch dann keiner mehr 24 Bilder pro Sekunde zurück wünschen.

Insgesamt hat der Film meine Erwartungen voll erfüllt und ich mir sicher, dass, zusammen mit den noch ausstehenden beiden Teilen, die Hobit-Trilogie das perfekte Prequel zum Herr der Ringe ergeben wird.

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Nov 18 2012

Goolge Play Music

Category: Android,Computer,LinuxTuxevara @ 12:38

Once again Google just tackled me. While still not being completely satisfied with my OwnCloud + FolderSync setup that still requires too much manual steps to be really comfortable, Google released Play Music in Germany last week. As I am already a happy Android user owning a Nexus S and a Galaxy Tab, I had to give it a try. One thing it does not seem to do yet is uploading existing Music from the Android devices, BUT there is Google Music Manager for Linux. With that tool I was able to easily upload all my existing music albums from my local file server at home to my Google Play account. The best thing about it is, that it does not need to upload all files if they can be identified and found in Google’s music database. Now I have access to all the music from my Android devices as well and if necessary I can download them directly from Google for offline usage. Google Play Music allows to store 20,000 songs for free plus the ones you buy through their music store, which probably becomes my preferred choice over Amazon now.

And It would not be Google if they would not offer a full download of the library via Music Manager. That of cause makes it feel less painful to trust them with storing all your music, as it makes you feel like you could break up with them at any time.

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Oct 14 2012

Moneyplex mit ReinerSCT secoder unter Ubuntu 12.04 64Bit

Category: Computer,LinuxTuxevara @ 00:17

Nachdem ich heute mein System von Ubuntu 10.04 auf Xubuntu 12.04 aktualisiert habe (Neuinstallation wegen zweiwoechigem Kubuntu Versuch), mussten mein ReincerSCT secoder Kartenleser und Moneyplex neu verheiratet werden.

Dazu bin ich zunaechst wie in der von Matrica bereit gestellten Anleitung vorgegangen. Insgesamt sollten zur Installation aller benoetigten Pakete folgender Befehl ausreichend sein:

sudo aptitude install linux-source linux-headers-server libccid libpcsclite1 libpcsc-perl pcscd libifd-cyberjack6

Anschliessend sollte der Rechner wirklich neu gestartet werden.

Auf einem 64Bit System sind ausserdem noch zwei weitere Pakete zu installieren um Moneyplex ausfuehren und den Chipkartenleser verwenden zu koennen:

sudo aptitude instal ia32-libs libpcsclite1:i386

Danach sollte Moneyplex den Kartenleser erfolgreich erkennen.

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Aug 26 2012

Did you know the cloud is a place somewhere in Ireland?

Category: ComputerTuxevara @ 15:47

This was one of the best sentences I read on slides this weekend at the FrOSCon 2012 and it reminds me, why I am so sceptical about the “put everything in the cloud” hype. Although every cloud infrastructure provider tries to make a huge secret out of their datacenter locations, it seems to be of widespread knowledge that especially Microsoft’s cloud datacenteres for Office 365 and Azure for European customers are located in the Dublin area. Also Amazon seems to use a datacenter in Dublin as their main European hub. So it should not be too surprising to read, that a couple of weeks ago both, Micorosft and Amazon, customers were affected by an outage in a datacenter in Dublin. That’s why you should always keep in mind that storing something in the cloud does not necessarily mean that is is stored at more than one location. It might just be as single place….somewhere in Ireland.

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Aug 25 2012

FrOSCon Day 1 – A quick summary

Category: UncategorizedTuxevara @ 16:42

For the seventh time ever the FrOSCon opened its doors this morning. It is my third visit now and it is really great to see that this event seems to become more and more international. Lots of lectures are given in English and in the hallway it seems to be the preferred language this weekend. So it wasn’t surprising that lunch became a meet and greet with Selena who is going to give the keynote tomorrow and who only travelled from Portland just for this event. Looks like my Tuxevara t-shirt seems to be useful if you want others to start a conversation with you ;)

All lectures I visited were pretty good and on an intermediate level of required knowledge. I am expecting that all other I will listen to today will be on the same level. So my resume so far is, that’s it was once again really worth coming here.

Now I’m looking forward to the social event tonight and of cause tomorrow.

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Aug 01 2012

Sommerloch Thema “Whatsapp Sicherheit”

Category: ComputerTuxevara @ 11:27

Seit wenigen Tagen überschlägt sich jedes drittklassige Käseblatt mit der Neuigkeit, dass es in dem Kurznachrichtendienst Whatsapp eine Sicherheitslücke gibt, die es erlaubt in einem WLAN Nachrichten anderen Whatsapp Nutzer mitzulesen. Diese Erkenntnis ist in Fachkreisen bereits seit Monaten bekannt und daher alles andere als Neu. Warum also jetzt die Aufregung? Weil die Computerbild das Ganze in einem Test von Apps zum kostenlosen Verschicken von Kurznachricht auch nochmal bestätigt hat. Und wenn die Computerbild das schreibt, dann ist es ja anscheinend Pflicht jedes Redakteurs dies in sein lokales Mitteilungsblatt zu schreiben und gleich mal schön die ganzen Technik (Un-)Fakten frei wiederzugeben. Beispiel gefällig?

Der Grund ist dem Medienbericht zufolge, dass WhatsApp Nachrichten per XMP-Protokoll überträgt, also in Klartext.

Ach so…ja klar..XMPP ist Klartext. Und Klartext MUSS ja gefährlich sein. Aber was ist denn mit SMTP (E-Mail-Versand) oder POP3/IMAP (E-Mail-Abruf) oder mit dem Besuchen von Webseiten via HTTP. Das sind alles Protokolle die Nutzdaten erst mal unverschlüsselt übertragen. Aber da würde keiner das Protokoll für verantwortlich machen, sondern auf den Fakt hinweisen, dass man doch bitte SSL/TLS verwenden soll. Also zunächst auf beiden Seiten die Kommunikation verschlüsselt, bevor man dann durch diese sichere Verbindung die Klartext-Protokolle schickt. Ich erwarte nicht das dem normalen Anwender dies im Detail erklärt wird, aber mit dem Finger auf XMPP zeigen finde ich Ruf-schädigend.

Zweites Problem, was auch immer wieder angesprochen wird, ist das Übertragen von Adressbuchdaten zum jeweiligen Anbieter der Apps. Wenn man sich mal anschaut wie das z.B. bei Whatsapp funktioniert ist ganz schnell klar, dass es keine andere Methode gibt einen SMS-ähnlichen Dienst ohne Zugriff auf die im Adressbuch gespeicherten Telefonnummern zu betreiben. Bevor ich damals anfing Whatsapp zu benutzten, habe ich mich mal im Netz umgeschaut was Leute bereits darüber raus gefunden haben und es zeigte sich, dass die App auf den Whatsapp Servern lediglich Kontaktlisteneinträge anlegt die als Benutzername “Telefonnummer@s.whatsapp.net” haben.

Die Alternative zu Whatsapp & Co, die sich ja wohl leider nicht durchsetzt: Alle öffnen Ihre XMPP-Server (Facebook Chat, Google Talk, GMX) und ermöglichen es so Ihren Nutzern mit denen auf anderen Servern zu kommunizieren. Das war eigentlich mal das geniale Grundgedanke hinter XMPP: Keine geschlossenen und proprietären Dienste wie ICQ, MSN, AOL zu haben sondern ein Standardprotokoll zum Chatten zu benutzten wie man es auch von E-Mails gewohnt ist. Dabei hätte im Prinzip sogar die bestehende E-Mail-Adresse als XMPP-Benutzername dienen können.

Zu guter Letzt: Ja ich benutze Whatsapp. Aber mir ist bei so etwas immer klar, dass ich darüber keine vertraulichen Informationen schicken sollte. Schließlich ist es keine Peer-to-Peer Kommunikation. Ist SMS in den meisten Fällen wohl auch nicht habe ich mir sagen lassen.

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